Karriere bleibt Hauptziel der MBA-Studierenden
12.07.2010. „Es ist nicht der Fall, dass Studierende gar keinen Ethikunterricht wünschen, aber dieses Fach sollte eingebettet sein in Kurse wie Marketing, Leadership und International Business“, analysiert Andrew Crisp einer der Autoren des EFMD/ABS Reports „Tomorrow’s MBA“
Der Report zeigt, dass die Skandale der letzten Jahre bei den MBA-Studierenden kaum auf Interesse stoßen. Hauptziel der Studierenden ist es Karriere zu machen. Hinter dem Wunsch steht vor allem aber die Absicht, neue Fertigkeiten zu erwerben und nicht unbedingt der Wille mehr Geld zu verdienen.
Für 70 Prozent der Befragten ist bei der Auswahl des Programms deshalb der Karriereservice einer Schule wichtig oder sehr wichtig. “Die angehenden Studenten scheinen realisiert zu haben, dass es in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation wichtiger ist, einen guten statt einen möglichst gut bezahlten Job zu bekomme”, so Crisp weiter.
Die wichtigsten Themen bei einer MBA-Ausbildung sind für die Studierenden. Weniger als fünf Prozent der angehenden Studierenden empfanden es dagegen als wertvoll, etwas über Ethik als Teil eines MBA-Programms zu erfahren. Bei der Frage nach den für sie wichtigsten Inhalten eines MBA-Studiums, setzten sie das Thema Ethik auf den viertletzten von möglichen 30 Plätzen.
Die Daten für die Studie wurden im November/Dezember 2009 gesammelt. Insgesamt wurden 723 Antworten von MBA-Studenten in 91 Ländern von den Marketing-Spezialisten von CarringtonCrisp im Auftrag der EFMD und der der Association of Business Schools (ABS) ausgewertet. Unter den 91 Nationalitäten der Umfrage kam die größte Gruppe aus Indien, gefolgt von Australien und dem Vereinigten Königreich.
Um an der nächsten Studie „Tomorrow’s MBA“ im September/Oktober 2010 teilzunehmen, wenden Sie sich bitte an info@carringtoncrisp.com.
Eine Gesamtzusammenfassung der Studie 2009 finden Sie unter: http://www.efmd.org/images/stories/Executive_Summary_2010.pdf

