Spezialisierungen bei MBAs umstritten
08.03.2011. Der MBA ist eine General Management Ausbildung. Spezialisierungen gelten immer noch als No-go für viele Kommentatoren zum MBA. Seitdem die Association to Advance Collegiate Schools of Business (AACSB) und EQUIS - The European Quality Improvement System zunehmend auch Hochschulen mit solchen Spezial-MBAs akkreditiert, wächst der Markt ungeniert.
Heute zielt bereits mehr als ein Fünftel aller Studenten an den Business Schools auf einen solchen, eng fokussierten Abschluss, berichtet die New York Times. So bieten zum Beispiel die Haas School of Business an der University of California at Berkeley, das Massachusetts Institute of Technology's Sloan School of Management und die Wharton School mittlerweile spezialisierte MBAs an. Die University of Wisconsin, Madison, hat ihre General Management-MBAs mittlerweile ganz eingestellt und bietet dafür 13 spezialisierte MBAs an. In Großbritannien sind schon rund 30 Prozent aller MBAs spezialisierte Programme, in Deutschland fast 70 Prozent.
Für die einen ist es die Förderung von innovativen Neuem, für andere ein Ausweis mangelder Qualität. „Diesen Ansatz wählen bevorzugt Schulen, die nicht zu den Topanbietern gehören. Denn die Spezialisierung ist für viele kleinere Schulen eine Möglichkeit, sich aus der Masse der über 500 akkreditierten Anbieter abzuheben“, kommentiert die Financial Times die Entwicklung.
Weitere Informationen: The Financial Times, London: http://www.ft.com und http://www.nytimes.com

